Tanztherapie in Peine

HPA Heilpraktiker Akademie Peine

Hier die wichtigen Daten:

Datenblatt und Anmeldeformular] Termine:

30/31 März 2019

11./12. Mai 2019

22./23. Juni 2019

24./25. August 2019

28./29. September 2019

19./20. Oktober 2019

6 weitere Wochenendtermine 2020

Zeiten:

Samstags: 10:00 bis 18:00 Uhr

Sonntags: 10:00 bis 16:00 Uhr

Preis:

3300-- Euro für 12 Wochenendseminare 3000,-- Euro bei Buchung bis 31.12.2018

2900,-- Euro für Schüler der HPA Peine
2500,-- bei Buchung bis 31.12.2018

 

Dozentin: Inga Lehr-Ivanov

 

Folgende Lehrinhalte erwarten Sie an diesen 12 Wochenenden:

Das erwartet Sie an diesen 12 Wochenenden:

1- Geschichte/Anfänge der Tanztherapie

 

2- Das Menschenbild in der Tanztherapie:

     Der Mensch- als psychosomatische Einheit

                           als gesellschaftliches Wesen

                           als psychokosmische Einheit

 

3- Diagnostische Grundlagen psychophysischer Gesundheit

  • ganzheitliches SEIN
  • Emotionale Liebes- und Beziehungsfähigkeit
  • Fähigkeit zu Internalisierung
  • Psychophysische Homöostase
  • Balance der psychischen Instanzen Es, Ich und Über-Ich

 

4- Sekundäre diagnostische Kategorien:

  • Selbst- Bewusstsein und Selbstwertgefühl versus Selbstverunsicherung
  • Positiv besetztes und realistisches Körperbild, körperliche Identität, ganzheitliches Bewegungsspektrum versus Körperliche Fragmentierung, Depersonalisation, Bewegungseinschränkung
  • Bedingungslose Gefühlswahrnehmung versus Gefühlsabwehr
  • Autonomie versus Abhängigkeit

 

5- Die Integration tiefenpsychologischer und humanistischer Prinzipien in der

    Tanztherapie:

  • Erlebnistherapie im Hier und Jetzt
  • Handlungsorientierung
  • Holismus
  • Polaritätsprinzip
  • Homöostase
  • Streben nach Selbstverwirklichung
  • Immanente Eigengesetzlichkeit
  • Selbstheilungskräfte
  • Zur Psychodynamik des innerpsychischen Apparates
  • Innerpsychischer Konflikt versus struktureller Mangel
  • Therapeutische Regression/Fixierungspunkte
  • Zur Funktion der Abwehrmechanismen und des Widerstandes
  • Übertragung und Gegenübertragung

6- Entwicklung der Liebes- und Beziehungsfähigkeit

  • Entwicklung der Objektbeziehung
  • Entwicklung des Körperbildes
  • Förderung von Kreativität
  • Nazißtische Selbstentwicklung
  • Die Neutralisierung von Aggressionen
  • Die Entwicklung der Internalisierungs prozesse
  • Übergreifende Entwicklungen im Verlauf unseres Lebens

 

7- Zum Psychotherapie Verständnis:

  • Allgemeine Wachstumsprozesse
  • Psychotherapeutische Zielsetzung
  • Die Therapeutische Haltung:

           - Wertschätzung,Empathie, Echtheit

           - Die liebe zur Wahrheit

           - Stellenwert der Eigenanalyse

  • Die therapeutische Beziehung

- Die zwischenmenschliche Verfügbarkeit

- Die Übertrgungsbeziehung - Aktuelle Beziehung

- Der therapeutische Umgang mit der Gegenübertragung - Zum Stellenwert der  

  Supervision

- Voraussetzungen für den Beruf der Tanztherapeutin

 

8- Methodik

  • Sensibilisierung für die körperliche Befindlichkeit
  • Selbstheilungskräfte
  • Die polaren Ebenen
  • Homöostase zwischen Sicherheit und Erregung
  • Die Bewegungsbeobachtungskriterien zur Diagnostik
  • Körperteileanwendung
  • Raumbezug
  • Bewegungsantrieb
  • Körperformen

 

9- Personen/Gruppenzentriertes Vorgehen

  • Authentische Bewegungen
  • Themenzentrierte Improvisation
  • Von der Improvisation zur Gestaltung
  • Bewegungsexploration
  • Prozessorientierte Strukturierung
  • Vorgegebene Struktur mit anschließender freier Variation
  • Vollstrukturiertes Vorgehen

 

10- Die Gesprächsführung - Stellenwert der Reflexion und Kognition

  • Zu Beginn der stunde
  • Nach der Bewegungserfahrung
  • Prozessbegleitend
  • Formulierung eines Satzes zur Prägnantisierung und Fokussierung
  • Das Erstgespräch - die Anamnese

 

11- Der Einsatz unterschiedlicher kreativer Medien- der intermediale Transfer

 

12- Der Einsatz von Musik- Zur Musikauswahl

 

13- Unterschiedliche Methodik der Einzel- und Gruppentherapien und die daraus

     resultierenden Anforderungen an die therapeutische Qualifikation der

    TanztherapeuIn- die Zusammenstellung von Gruppen

 

14- Der Alltagstransfer

 

15- Spezielle Methodik

 

  • Beziehungsansätze
  • Therapeutische -    Beziehung
    • Bearbeitung
    • Verarbeitung
    • Partnerschaftsmodalitäten

 

16- Entwicklungstänze

 

  • Die Verbindung zum inneren Kind
  • Entwicklung zum Zweiertanz
  • Entwicklung zum Gruppentanz
  • Tänze zu den einzelnen Entwicklungsstufen
  • Tänze zur Symbiose
  • Tänze zur Differenzierung und Entwicklung des Körperschemas
  • Tänze zur Übungsphase
  • Tänze zur Wiederannäherungsphase und Konsolidierung
  • Internalisierung - und Externalisierungstänze
  • Tänze zur narzisstischen Selbstentwicklung
  • Ich - stärkende Tänze zur Entwicklung der Selbst - und Objektrepräsentanzen und des Körperbildes

 

17- Tänze zur Psychodynamik

  • Zur Balance der psychischen Instanzen im Bewegungsgeschehen
  • Der Tanztherapeutische Umgang mit Abwehrmechanismen
  • Der innerpsychische Konflikt im tanztherapeutischen Prozeßverlauf
  • Träume als Botschaft des Umbewussten

 

 

 

 

 

18- Tanztherapeutischer Umgang mit Gefühlen

 

  • Aggression und Hass
  • Trauer, Schmerz, Verletzung
  • Angst, Hilflosigkeit, Ohnmacht
  • Freude und Lebenslust

 

19- Phasen des tanztherapeutischen Prozesses - ein idealtypischer Verlauf

 

20- Anwendung in der Praxis

  • Allgemeine Betrachtung der Krankheitsbilder
  • Die Anwendung der Tanztherapie bei:
    • Neurosen
    • Borderline Persönlichkeit
    • bei Psychosen
    • bei anderen Krankheitsbildern

 

21- Tanztherapeutische Forschung

 

22- Persönliche Schlussbetrachtung

 

Das Wie der Tanztherapie

 

Tanztherapie wird präventiv, akut und rehabilitativ eingesetzt:

Die Ziele der Therapie können ganz verschieden sein und richten sich nach dem Krankheitsbild: Bei Schizophrenie-Patienten versucht man beispielsweise, den Affektausdruck zu verbessern, bei autistischen Patienten die spontanen nonverbalen Reaktionsfähigkeiten, die zum Beispiel für Smalltalk  wichtig sind.

Durch die Bewegungen können Ängste und  Trauer, Verarbeitung schwerer Diagnosen  usw. bearbeitet  werden           

Tanztherapie hat ihre Wurzeln im Ausdruckstanz der 1920er Jahre. «Tanztherapie ist eine Therapieform, die über Bewegung und Tanz dem Menschen Erfahrungen vermittelt, wie er ist, wie er sich hält und wie er sich ausdrückt» (Willke). Neben dem Ausdruckstanz fließen auch andere Strömungen in der Tanztherapie zusammen: Teile von psychotherapeutischen Ansätzen, aber auch Gedanken aus der Gymnastikbewegung der 20er Jahre, die körperliche Aktivität als Wahrnehmungsmöglichkeit betont.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig.

Klienten mit chronischen Schmerzen, Depression, Schizophrenie, Ängsten, Demenz...

Durch Bewegung und Körperwahrnehmung sollen die Patienten ihre Emotionen ausdrücken und dadurch heilsame Prozesse anstoßen.

Die Bewegung an sich stehe dabei nicht im Vordergrund.

Über die Arbeit am Körper lässt sich etwas an Gefühlen, Gedanken und im sozialen Bereich verändern

Es geht darum seinen Körper zu spüren. Die körperlichen Bewegungen helfen, gedankliche Belastungen  zu verarbeiten

Grundsätzlich gehe es bei Tanztherapie darum, seinen Körper wahrzunehmen und Emotionen durch Bewegungen auszudrücken. Tanztherapie hat erst einmal nichts mit klassischem Tanz zu tun.

Es gibt auch keine typische oder festgelegte Therapiestunde. Der Ablauf hängt vom aktuellen Thema und dem gegenwärtigen Stand der Therapie ab. Die Therapiestunde ist ein Dialog und keine Sportstunde, in der man ein Programm abzieht. Dazu gehört, dass die Teilnehmer miteinander sprechen. Es kann auch sein, dass die Bewegung nur wenige Minuten dauert.

Oft wird die Tanztherapie Patienten mit Depressionen, schizophrenen Erkrankungen und sozialen Schwierigkeiten angeboten. Aber auch bei psychosomatischen Erkrankungen kommt sie häufig zum Einsatz, in der Onkologie, bei Schlaganfallpatienten und bei Rückenschmerzen. Die meisten Tanztherapeuten haben viele methodische Möglichkeiten, die man für das jeweilige Krankheitsbild anpassen kann.

Aber auch in der Integration von Flüchtlingen bietet Tanztherapie gute Möglichkeiten, da man einerseits nonverbal arbeiten kann, aber auch behutsam die Ängste, Verluste und Traumata bearbeiten kann.

Dozentin

Zur Dozentin:

Dozentin

Frau Lehr-Ivanov arbeitet seit ca. 20 Jahren im tanz therapeutischen Bereich:

Sie hat Erfahrungen  mit Trisomie 21 Patienten/Klienten, Menschen mit geistiger Behinderung

Projekten  mit behinderten Menschen und professionellen Tänzern (3 Jahre)

  • Neurologische Klinik (Reha Klinik/Kinder und Jugendliche)
  • Arbeit mit Flüchtlingen
  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Frau Lehr-Ivanov verfügt über folgende Qualifikationen:

- Heilpraktikerin für Psychotherapie

- Tanztherapeutin

- Tanzpädagogin

- Diplomierte Bühnentänzerin

- Sozialpädagogin (staatlich anerkannt)

 

 

 

 

Teilnehmerkreis

  • Dieser Kurs eignet sich für:
  • Pädagogen/innen
  • Yogalehrer/innen
  • QiGong-Lehrer/innen
  • Heilpraktiker/innen
  • Psychotherapeuten/innen
  • Mediziner/innen
  • Tänzerinnen
  • Erzieherinnen
  • Heilerziehungspfleger

 


Änderungen durch die Akademieleitung sind jederzeit möglich.

Ort: HPA Heilpraktiker Akademie Peine

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