Nutzungsbedingungen

1. Ziel und Inhalt einer Heilpraktiker Ausbildung
1.1 Die Heilpraktiker Akademie Deutschland Dirk Schippel, im Folgenden „HPA“ genannt, verpflichtet sich durch den Ausbildungsvertrag, der Schülerin bzw. dem Schüler die Kenntnisse und Befähigungen zur Teilnahme an der amts- ärztlichen Kenntnisüberprüfung durch die Gesundheitsämter zu vermitteln, um die Heilkunde als Heilpraktiker nach dem Heilpraktikergesetz ausüben zu dürfen.
Die HPA weist darauf hin, dass der Vertragszweck nur durch regelmäßige Teilnahme der Schülerin und eine Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes zu erreichen ist.
1.2 Der Schülerin bzw. dem Schüler ist bekannt, dass folgende Voraussetzungen zur Zulassung der amtsärztlichen Überprüfung nach dem Heilpraktikergesetz vorliegen müssen:
• Vollendung des 25. Lebensjahres
• keine berufshindernden Krankheiten (dauerhaft ansteckende Krankheiten, Suchtleiden können ein Grund zur Versagung der Zulassung darstellen)
• polizeiliches Führungszeugnis (schwere strafrechtliche Verfehlungen schließen die Zulassung aus)
• bei Schülerinnen bzw. Schülern aus dem Ausland eine gültige Aufenthaltserlaubnis.
1.3 HPA vermittelt die spezifischen diagnostischen und/oder therapeutischen Methoden der einzelnen Fachausbildungen entsprechend des Lehrplanes.
1.4 Für alle Heilpraktiker-Ausbildungen gilt:
Im Anschluss an die Ausbildung kann die Erteilung der Er- laubnis für die Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung nach dem Heilpraktikergesetz beantragt werden. Diese wird nach einer Überprüfung durch die Gesundheitsämter erteilt; erst dann ist die Schülerin berechtigt, die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker/in“ oder „Heilpraktiker/in beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ zu führen.
2. Ausbildungs-/Seminar-/Fortbildungsvertrag
2.1 Folgende Vertragsbestandteile sind im jeweiligen Ausbildungs-/Seminarvertrag festgelegt:
• Ort der Veranstaltung/en
• Inhalt der Ausbildung/Fortbildung
• Dauer der Ausbildung/ Fortbildung
• Unterrichtszeiten einschließlich Pausen und Ferien
2.2 HPA ist berechtigt, die Inhalte des Lehrplanes und die Unterrichtszeiten unter angemessener Berücksichtigung der Interessen der Schülerinnen und Schüler zu ändern, wenn dies der Erreichung des Ausbildungsziels und der Vermittlung des Lehrstoffs dient.
3. Dozenten/-innen
Der Anspruch auf Erteilung des Unterrichts durch eine bestimmte Dozentin ist ausgeschlossen.
4. Unterrichtszeit
4.1 Präsenz Ausbildungen
Während der Schulferien des jeweiligen Bundeslandes findet kein Unterricht der Heilpraktiker Ausbildungen statt.
4.2 Online Ausbildungen
Während der Schulferien Schleswig-Holsteins findet kein Unterricht der Heilpraktiker Ausbildungen statt.
4.3 Wochenendseminare und -ausbildungen können während der Schulferien stattfinden.
5. Obliegenheiten der Schülerinnen und Schüler
5.1 Die Schülerin bzw. der Schüler hat jede Änderung der Kontaktdaten unverzüglich mitzuteilen
5.2 Die Schülerin bzw. der Schüler hat über alles, was ihr im Zusammenhang mit der Ausbildung/Fortbildung an persönlichen Daten von Dozenten und Mitschülern bekannt wird, auch über die. Ausbildungszeit hinaus Stillschweigen zu bewahren. Sie bzw. er hat sich so zu betragen, dass die gedeihliche Abwicklung von Unterricht und Gruppenarbeit nicht gestört wird. Eine Nichtbeachtung kann zum Unterrichtsausschluss führen.
5.3 Sämtliche Unterlagen, die zu Ausbildungszwecken von den Dozenten ausgegeben werden, dürfen ausschließlich von den Schülerinnen bzw. Schülern genutzt werden. Jegliche Weitergabe an Dritte – auch unentgeltlich – ist nicht erlaubt. Tonband-, Video- oder Datenaufzeichnungen vom Unterricht sind nicht gestattet.
6. Ausbildungsvergütung, Zahlung und Rabatte
6.1 Die Ausbildungsvergütung wird im Ausbildungsvertrag vereinbart. Die im Ausbildungsvertrag vereinbarte Anmel- degebühr ist innerhalb von 2 Wochen nach Anmeldung fällig. Die Ausbildungsraten sind ab Ausbildungsbeginn zum Ersten eines jeden Monats fällig. Gerät die Schülerin bzw. der Schüler mit mindestens einer Ausbildungsrate in Verzug, kann HPA im Wege ihres Zurückbehaltungsrechts die Schülerin bzw. den Schüler vom Unterricht ausschließen, bis die offenen Zahlungen erfolgt sind.
6.2 Alle Ermäßigungen und sonstige Nachlässe (z.B. durch Jahres-bzw. Gesamtzahlung oder sonstige Rabatte) gelten nur unter der Bedingung, dass die Schülerin bzw. der Schüler den Ausbildungsvertrag nicht vorzeitig kündigt sowie der Bedingung, dass die Schülerin nicht mit mehr als zweimonatlichen Raten in Schuldnerverzug gerät. Sollten diese Bedingungen nicht eintreten, die Schülerin bzw. der Schüler den Ausbildungsvertrag also vorzeitig kündigen oder mit mehr als zweimonatlichen Zahlungen in Schuldnerverzug geraten, schuldet die Schülerin bzw. der Schule diejenigen Entgelte, die ohne die gewährten Ermäßigungen und sonstige Nachlässe angefallen wären.
7. Unterrichtsausfall/ -versäumnis
Fällt der Unterricht infolge einer Erkrankung oder Verhinderung des Dozenten aus, bietet die HPA einen zumutbaren Ersatztermin oder Vertretungsunterricht an.
Die Schülerin bzw. der Schüler hat keinen Anspruch auf Nachholung von Stunden, die er oder sie aus Gründen versäumt hat, die im eigenen Verantwortungsbereich liegen. Die Pflicht zur Zahlung der Vergütung bleibt in diesem Fall in vollem Umfang bestehen.
8. Ende der Ausbildung
8.1 Die Ausbildung/Fortbildung endet nach Ablauf der im Vertrag festgelegten Ausbildungs-/Fortbildungsdauer.
8.2 Die Schülerin bzw. der Schüler erhält am Ende der Aus- bildung ein Zertifikat durch die HPA, sofern die Ausbil- dungsinhalte erfolgreich absolviert wurden (Teilnahme am Unterricht, den Pflichtseminaren, praktischen Übungen, Klausuren u.a.).
8.3 Für die Integrative Psychotherapie gilt:
Eine Urkunde über den erfolgreichen Ausbildungsabschluss erhält, wer die Teilnahmebescheinigungen bzw. Zertifikate mindestens 80% aller Module nachweist sowie einen Nachweis über mindestens 20 Praxisstunden, 2 Patienten und 2 Verfahren erbringt.
9. Kündigung durch den Schüler
Für alle Kündigungen gilt, dass die Vergütung bis zum Ablauf der im Weiteren geregelten Kündigungsfrist zu zahlen ist.
9.1 Für die medizinische Heilpraktiker-Ausbildung (Online sowie Präsenzausbildung) sowie den wöchentlichen Naturheilkunde-Unterricht gilt:
Der Schüler bzw. die Schülerin kann den Ausbildungsvertrag in den ersten 6 Monaten nach Ausbildungsbeginn mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende und anschließend mit einer Frist von 6 Monaten zum Monatsende schriftlich kündigen.
9.2 Für die Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie (Online sowie Präsenzausbildung) gilt:
Die Schülerin kann den Ausbildungsvertrag in den ersten 3 Monaten nach Ausbildungsbeginn mit einer Frist von
3 Monaten zum Monatsende und anschließend mit einer Frist von 6 Monaten zum Monats- ende schriftlich kündigen.
9.3 Für die Ausbildungen Integrative Psychotherapie und Integrative Naturheilkunde gilt:
Die Schülerin kann den in den ersten 6 Monaten nach Ausbildungsbeginn mit einer Frist von 6 Monaten zum Monatsende und anschließend mit einer Frist von 10 Monaten zum Monatsende schriftlich kündigen.
9.4 Für die Hypnose Ausbildung gilt:
Für diese Ausbildung gibt es kein ordentliches Kündi- gungsrecht.
9.5 Für Ausbildungskurse mit einer Laufzeit von unter einem Jahr gilt:
(z.B. Crash-Kurse, Quereinstieg) besteht keine ordentliche Kündigungsmöglichkeit.
9.6 Für alle Ausbildungen gilt:
Nach Abschluss des Ausbildungsvertrages vor Ausbil- dungsbeginn ist dessen Kündigung ohne Entschädigungspflicht nur bis spätestens 2 Monate vor Ausbildungsbeginn in schriftlicher Form zulässig. Zur Zahlung der im Ausbil- dungsvertrag vereinbarten Anmeldegebühr bleibt die Schülerin bzw. der Schüler verpflichtet.
Nach Ablauf dieser Frist schuldet die Schülerin bzw. der Schüler für eine Kündigung vor Ausbildungsbeginn eine Entschädigung in Höhe von 3 Monatsraten zuzüglich der im Ausbildungsvertrag vereinbarten Anmeldegebühr.
9.7 Für alle anderen Fortbildungen/Seminare gilt:
Eine schriftliche Absage bis 2 Monate vor Veranstaltungsbeginn ist kostenlos möglich. Danach gilt bei schriftlicher Absage bis 7 Tage vor Beginn der ersten Veranstaltung erstatten wir Ihnen 50% der bezahlten Kursgebühr zurück. Eine Erstattung bei späterem Rücktritt ist leider nicht möglich. Sollte im Ausbildungsvertrag eine andere Kündigungsfrist festgehalten sein, so gilt die im Vertrag stehende.
9.8 Die Kündigung ist in Textform zu erklären.
9.9 Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt der Schülerin bzw. dem Schüler ebenso wie HPA vorbehal- ten.
10. Wechsel der Ausbildung
10.1 Heilpraktiker /Heilpraktiker für Psychotherapie –> Integrative Psychotherapie/ Naturheilkunde
Beim Wechsel der Ausbildung Heilpraktiker/Heilpraktiker für Psychotherapie zur Ausbildung Integrative Psychothe- rapie/Naturheilkunde ist die Ausbildungsleitung über den Zeitpunkt des Wechsels schriftlich zu informieren. Für die weitere Ausbildungszeit gelten dann die Kündigungsfristen gemäß Punkt 9.3 (Kündigung durch die Schülerin bzw. den Schüler) sowie die weiteren vereinbarten Vertragsinhalte betreffend integrative Psychotherapie/Naturheilkunde.
10.2 Integrative Psychotherapie/Naturheilkunde –> Heilpraktiker/Heilpraktiker für Psychotherapie
Beim Wechsel der Ausbildung Integrative Psychotherapie zur Ausbildung Heilpraktiker für Psychotherapie ist die Ausbildungsleitung über den Zeitpunkt des Wechsels schriftlich zu informieren. Für die Kündigungsfristen gilt dann Punkt 9.2 (Kündigung durch die Schülerin bzw. den Schüler) sowie die weiteren vereinbarten Vertragsinhalte betreffend Heilpraktiker für Psychotherapie.
11. Wechsel des Ausbildungsstandortes
Der Wechsel der Örtlichkeit der Schule innerhalb der Stadt bzw. Gemeinde des vereinbarten Ausbildungsortes entbindet die Schülerin bzw. den Schüler nicht von den Pflichten dieses Vertrages.
12. Kündigung und Rücktritt seitens der HPA
Die HPA kann den Ausbildungsvertrag kündigen, wenn sich nicht spätestens fünfzehn Tage vor Beginn der ersten Un- terrichtsstunde mindestens acht Schüler verbindlich ange- meldet haben. Geleistete Zahlungen werden erstattet.
13. Haftung der HPA
HPA haftet für vorsätzliche und grob fahrlässige Pflichtver- letzungen. Für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen haftet HPA nur, wenn diese vertragswesentliche Pflichten (dies sind z.B. Pflichten, deren Einhaltung die Vertragsdurchführung überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Schülerin bzw. der Schüler vertraut und vertrauen darf oder die die Gewährung von Leistungen zum Inhalt haben, die der Schülerin bzw. dem Schüler aufgrund des Inhalts und Zwecks des Ausbildungsvertrags gerade zu gewähren sind) oder Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen unserer Erfüllungsgehilfen.
Die leicht fahrlässige Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ist der Höhe nach auf den vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Dies ist vorliegend die Ausbildungsvergütung.
14. Schulungsmaterialien
14.1 Der Schülerin bzw. dem Schüler kann ergänzend zum Unterricht der Zugang zu einer Online-Lernplattform eingeräumt werden. Die auf dieser Plattform eingestellten sowie im Unterricht verteilten Materialien wie Filme, Skripte, Präsentationen dürfen weder vervielfältigt noch an Dritte weitergegeben werden.
14.2 Ferner dürfen die aufgezeichneten Videos des Unter- richtes aus datenschutz- und urheberrechtlichen Gründen niemals durch die Schüler an Drittpersonen weitergegeben werden. Es gilt die gesonderte Regelung zum Datenschutz. - siehe Datenschutzerklärung.
15. Schlussabstimmungen
Sämtliche Änderungen, Ergänzungen und Zusätze der Aus- bildungs-/ und Fortbildungsverträge sind in Textform zu vereinbaren, soweit die die Textform nicht durch individuelle Vereinbarung aufgehoben ist.
Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit des Vertrags im Übrigen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung sollen die gesetzlichen Bestimmungen, und wenn solche nicht bestehen, eine wirksame treten, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt.
16. Zusatzerklärung der Schülerin
Für meine Handlungen während der Ausbildung/Fortbildung, ob innerhalb oder außerhalb, übernehme ich selbst die volle Ver- antwortung und Haftung und leite aus eventuellen Folgen keine Ansprüche ab. Ich weiß, dass die Ausbildung keine Psychotherapie und keine medizinische Heilbehandlung ist und solche nicht ersetzen kann.
Die Ausbildungs-/Fortbildungsleitung ist in Absprache mit dem Veranstalter, der HPA, berechtigt, mir psychotherapeutische Be- gleitung oder ärztliche/psychiatrische Behandlung zu empfehlen und meine weitere Teilnahme an der Ausbildung von meiner Befolgung der Empfehlung abhängig zu machen.
Ich verpflichte mich dazu, gegenüber Dritten Stillschweigen über die Vorgänge in der Ausbildung/Fortbildung zu bewahren, es sei denn, die Teilnehmergruppe und die Ausbildungsleitung beschließen einstimmig und ausdrücklich, dass über bestimmte Vorgänge gegenüber bestimmten Dritten Auskunft gegeben werden darf.

Unsere AGB's zum Download:

HPA_AGB.pdf (241,9 KiB)