So wirst Du Heilpraktiker für Psychotherapie!

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Von der Ausbildung bis zur Selbstständigkeit: Dein Weg zur Heilpraktikerin für Psychotherapie

Fühlst du dich berufen, Menschen mit seelischen Problemlagen sowie deren Angehörigen zu helfen? Interessiert du dich für psychologische und therapeutische Fragestellungen?

Strebst du zudem eine selbstständige Tätigkeit an?

Dann ist der Heilpraktiker für Psychotherapie genau das Richtige für dich. Denn die Zahl psychisch Leidender steigt stetig an, ebenso die Wartezeit auf einen Therapieplatz.

 

Erfahre in diesem Blogartikel, welche Voraussetzungen du benötigst, wie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie aussehen kann und worauf du bei der Wahl deiner Ausbildungsstätte achten solltest.



Die Grundvoraussetzungen: Interesse und therapeutisches Wissen

 

Um Heilpraktikerin für Psychotherapie zu werden musst du eine Überprüfung bei dem für dich zuständigen Gesundheitsamt ablegen. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Gefahrenabwehrprüfung. D.h. es wird sichergestellt, dass Du keine Gefahr für einen Patienten darstellst. Bestehst du die Überprüfung erhätlst du eine staatliche Psychotherapieerlaubnis.

 

Formal musst du zum Ablegen der Überprüfung  25 Jahre alt sein, mindestens den Hauptschulabschluss besitzen und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Du lässt dir von einem Arzt bescheinigen, dass du unter keinen schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen leidest, die der Ausübung deines späteren Berufes entgegenstehen.

 

Die Prüfung selbst fragt diagnostische wie therapeutische Inhalte bzw. Fähigkeiten ab. Da sie Ländersache ist, variiert sie von Bundesland zu Bundesland. Immer mehr Gesundheitsämter fordern darüber hinaus eine therapeutische Grundausbildung.

 

Doch auch personell solltest du über bestimmte Voraussetzungen verfügen. Die wichtigste dabei ist, deine Leidenschaft für die (langfristige) Arbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen. Doch auch die Abgrenzung (professionelle Distanz) ist wichtig, denn du begleitest deinen Patienten je nach Problematik über mehrere Wochen, Monate oder Jahre.



Ausbildung oder Selbststudium? Warum eine fundierte Ausbildung wichtig ist

 

Selbst wenn dein Gesundheitsamt (noch) keine Ausbildung vorschreibt, bringt sie dir gegenüber dem Selbststudium einige Vorteile.

So wird dir das prüfungsrelevante Wissen strukturiert dargestellt und erklärt, optimalerweise durch praktische Übungen ergänzt. Du hast die Möglichkeit, Nachfragen zu stellen sowie dich mit Gleichgesinnten und Ausbilder/innen auszutauschen. Zudem erhält du ein kontinuierliches Feedback über deinen Wissensstand und Fortschritt. So kannst du bereits früh an Selbstvertrauen gewinnen oder Wissenslücken erkennen und schließen. Durch Praxisanteile bekommst du zudem die Möglichkeit, dich persönlich weiterzuentwickeln und zu wachsen.

Der Kontakt zu anderen Auszubildenden und Lehrenden bietet dir aber auch die Chance, Netzwerke zu bilden, berufliche Möglichkeiten kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen. Sicher wirst du irgendwann einmal froh sein, dich über schwierige Patient/innen austauschen, eine Supervision in Anspruch nehmen oder einfach über deine Erfahrungen sprechen zu können.



Darüber hinaus hilft ein fundiertes Grundlagenwissen dir nicht nur, deine Prüfung zu bestehen. Es bildet vielmehr die Grundlage, seelisch Leidenden bestmöglich helfen und beruflich erfolgreich werden zu können. Doch wovon hängt eine qualifizierte Ausbildung ab? Wie findest du eine passende, qualitativ hochwertige Heilpraktikerschule?

 

Die Qual der Wahl: Worauf du achten solltest

 

Zwei Aspekte gilt es bei der Wahl der Ausbildungsstätte unbedingt zu beachten:

 

  1. Welche Inhalte werden wie vermittelt?

Häufig kannst du zwischen online-, Wochenend- und Abendkursen wählen. Überlege dir, welches Modell zeitlich und vom Lerntyp zu dir passt. Inhaltlich sollte die Ausbildung natürlich die Prüfungsinhalte vermitteln. Du benötigst jedoch auch einen gut gefüllten Methodenkoffer, um die für dich und deine Patienten passenden Therapieansätze nutzen zu können. Gerade im Bereich Psychotherapie hat sich ein integrativer Ansatz bewährt. Das bedeutet, du bist in der Lage Methoden aus unterschiedlichen Therapiekonzepten kombinieren zu können. Hinterfrage daher, ob deine präferierte Schule dir unterschiedlichste Werkzeuge an die Hand gibt oder stark ideologisch geprägt ist. Erkundige dich zudem, ob reine Theorie vermittelt oder ein fundierter Bezug zur Praxis hergestellt wird.

 

  1. Wer bildet dich aus?

Idealerweise beschäftigt deine Heilpraktikerschule unterschiedliche Lehrer/innen, die über ein breites theoretisches Wissen, langjährige Ausbildungserfahrung und praktische Routine verfügen. Sieh dir daher das Ausbildungspersonal an, erkundige dich über Qualifikationen, Praxiserfahrungen und Lebenslauf. So bekommst du schnell ein Gefühl, ob die Ausrichtung der Lehrstätte zu dir passt. Optimal ist ein multiprofessionelles Team, dass dich auch über die Lehrinhalte hinaus weiterbringt. Das Ausbildungsangebot ist riesig — sicher findest du die passende Schule!

 

Diagnostik, Methodik, Recht: Die wichtigsten Ausbildungsinhalte

 

Natürlich sollte das Curriculum der Ausbildungsstätte alle prüfungsrelevanten Inhalte beinhalten und dich bestmöglich auf deine spätere Tätigkeit vorbereiten. Die wichtigsten Themenbereiche sind:

 

- Anamnese / Diagnostik: Du lernst psychische Erkrankungen durch strukturierte Befragungen zu erkennen. Deine diagnostischen Fähigkeiten entwickeln sich weit über bloße „Alltagspsychologie“ hinaus.

 

- Kenntnisse psychischer Störungsbilder und deren Differenzierung: Dir sind die wichtigsten psychischen Erkrankungen wie Burnout, Depression, Angststörung, Borderlinestörung etc. und deren unterschiedliche Ausprägungen vertraut. Zudem kannst du sie voneinander Abgrenzen.

 

- Psychoedukation: Du kannst deine Patienten sowie Angehörige über ihr individuelles Krankheitsbild aufklären.

 

- Psychotherapeutische Methoden: Du lernst unterschiedliche psychotherapeutische Ansätze sowie Behandlungsmethoden kennen. Hierzu zählen beispielsweise die kognitive Therapie, systematische Ansätze, welche den Blick auf das Umfeld des/r Betroffenen weiten, Entspannungsmethoden, achtsamkeitsbasierte Verfahren, gestalttherapeutische Interventionen und viele mehr.

 

- Therapeutischen Grundhaltung: Im Laufe der Ausbildung lernst du dich selbst, deine Gefühle und Grundannahmen kennen und arbeitest an ihnen. So kannst du deinen Klient/innen authentisch und wertschätzend gegenübertreten.

 

- Eigene Limits: Du lotest deine eigenen Grenzen aus und weißt wo deine Möglichkeiten an ihre Schranken stoßen. Ebenso lernst du, wann du deine Patient/innen zu anderen Fachmännern/frauen schicken bzw. mit eben diesen in Kontakt treten solltest.

 

- Praxis: Du paukst nicht nur theoretisches Wissen sondern erprobst und übst deine Kenntnisse in praktischen Einheiten.

 

- Recht: Du kennst die wichtigsten Gesetze, Verordnungen und Rechtsvorschriften den Heilpraktikerberuf betreffend und weißt, wie du dich in Ausnahmesituationen rechtlich korrekt verhältst.

 

- Existenzgründung: Du lernst betriebswirtschaftliche Grundlagen und erhält einen Überblick über deine beruflichen Möglichkeiten nach erfolgreichem Abschluss.

 

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Die HPA Heilpraktiker Akademie Deutschland bietet dir eine dreistufige Ausbildung, die alle genannten Kriterien erfüllt. Deine Dozent/innen begleiten dich mit Herzblut auf deinem Weg zur Prüfung und weit darüber hinaus. Durch Hilfe bei der Existenzgründung und Weiterbildungsangebote unterstützen wir dich auch auf deinem weiteren Werdegang.

 

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